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Details

ISBN/EAN: 978-8-02-839290-1
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
260 S.
Format (T/L/B):
1.4 x 22.9 x 15.2 cm

Hersteller:
Copycat s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Schnirchova 662/22, Holesovice
CZ 170 00 Prague


Weitere Details arrow_forward_ios

Die Religionen des alten Ägypten und Babyloniens

Mythos, Tempelkult und Jenseitsglaube zwischen Keilschrift, Totenbuch und Götterpantheon

15,70 €

Lieferbar innerhalb 2 - 3 Tagen

Beschreibung

In "Die Religionen des alten Ägypten und Babyloniens" entfaltet A. H. Sayce eine vergleichende Darstellung zweier großer Kultsysteme des Alten Orients. Das Werk verbindet philologische Quellenlektüre, archäologische Befunde und religionsgeschichtliche Synthese: Götterhierarchien, Jenseitsvorstellungen, Tempelkult, Mythos und Ritual werden nicht isoliert, sondern als Ausdruck politischer und geistiger Ordnungen gedeutet. Stilistisch steht das Buch in der gelehrten Prosa des späten 19. Jahrhunderts, geprägt von systematischer Klassifikation und dem Vertrauen in die Entzifferung alter Texte als Schlüssel zur Religionsgeschichte. Archibald Henry Sayce, bedeutender britischer Assyriologe, Orientalist und Sprachwissenschaftler, gehörte zu jener Generation, die Keilschrift und Hieroglyphen aus der Sphäre des Rätselhaften in die akademische Forschung überführte. Seine Beschäftigung mit biblischer Archäologie, semitischen Sprachen und altorientalischen Inschriften erklärt den Impuls dieses Buches: die religiösen Vorstellungen Ägyptens und Babyloniens historisch zu rekonstruieren und zugleich ihre Bedeutung für das Verständnis des Altertums herauszustellen. Empfohlen sei dieses Werk Lesern, die Religionsgeschichte nicht als bloße Sammlung exotischer Mythen, sondern als intellektuelle Archäologie menschlicher Weltdeutung begreifen. Trotz zeitgebundener Urteile bleibt Sayces Darstellung ein anregendes Dokument früher Orientalistik und eine kenntnisreiche Einführung in zwei Zivilisationen, deren religiöse Imagination die Kulturgeschichte nachhaltig prägte.