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Details
ISBN/EAN: 978-3-95447-246-8
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Originaltitel:
The Lifetimes When Jesus And Buddha Knew Each Other
The Lifetimes When Jesus And Buddha Knew Each Other
Erschienen am:
28.03.2019
28.03.2019
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
320 S.
320 S.
Format (T/L/B):
3.2 x 21.5 x 14 cm
3.2 x 21.5 x 14 cm
Hersteller:
Amra Verlag
heike.ceska@amraverlag.de
Auf der Reitbahn 8
DE 63452 Hanau
Amra Verlag
heike.ceska@amraverlag.de
Auf der Reitbahn 8
DE 63452 Hanau
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Beschreibung
Die Aufgestiegenen Meister Arten und Pursah sind zurück. In den Büchern 'Die Illusion des Universums', 'Deine unsterbliche Realität' und 'Die Liebe vergisst niemanden' führten sie mit dem Autor Gespräche über zwei spirituelle Klassiker, das Thomas-Evangelium und den 'Kurs'. Dieses neue Buch ergänzt die ursprüngliche Trilogie und steht doch ganz für sich selbst. Es erkundet sechs Inkarnationen von Jesus und Buddha, in denen sie gemeinsam lebten - angefangen 700 n.Chr. Ihre Gespräche über spirituelle Themen und die Realität des Lebens reichen bis hinein in unsere Gegenwart.
Leseprobe
KAPITEL 1: DIE LEITER DER ERLEUCHTUNG Es gibt drei große Mysterien im Leben. Für einen Vogel ist es die Luft. Für einen Fisch ist es das Wasser. Und für einen Menschen ist es er selbst. Buddhistisches Sprichwort Es gab viele Fragen, die ich meinen Lehrern Arten und Pursah noch nicht gestellt hatte, aber unbedingt stellen wollte. Oft vergaß ich, wenn sie mir erschienen, was ich hatte fragen wollen, weil ihre Anwesenheit mich stets von Neuem verblüffte. Selbst als ich diese Erfahrung schon Dutzende Male gemacht hatte, hatte sie für mich noch immer etwas Surreales. Zum Beispiel hatte ich fragen wollen: Wie war Jesus zu Jesus geworden? Wer war er in jenem Leben gewesen, bevor er Jesus wurde? Und wie war Buddha zu Buddha geworden? Welche Erfahrungen hatten sie gemacht und welche Lehren praktiziert, die es ihnen ermöglichten, vor anderen Menschen zu erwachen und Erleuchtung zu erlangen? Meine Lehrer hatten mich gelehrt, dass Vorleben eine Art Traumserie sind. Wir inkarnieren niemals wirklich in einem Körper. In Wirklichkeit sind wir überhaupt noch nie in einem Körper gewesen und werden es auch nie sein. Das Ego spielt uns bei unserer Wahrnehmung nur einen Streich und präsentiert uns einen Taschenspielertrick, eine optische Illusion, oder, wie Einstein es nennt, 'eine optische Täuschung des Bewusstseins'. Wir glauben, wir befänden uns in einem Körper und erblickten das Universum mit den Augen des Körpers, dabei schauen wir in Wahrheit mit unserem Geist. Im Gegenzug gehört alles, was wir sehen, unsere Körper ebenso wie alles andere im Traumuniversum, zu ein und derselben Projektion. Und das ist nur eine substanzlose Projektion, ziemlich genau wie in einem Kino. Im Herbst 2013 hatte ich meine Lehrer ungefähr neun Monate lang nicht mehr gesehen, und mich beschlich das Gefühl, sie könnten jeden Moment auftauchen; meine Vorahnung, wann sie erscheinen könnten, stimmte inzwischen ziemlich genau. Das lag daran, dass ich mittlerweile besser mit dem reinen Geist verbunden war und gelernt hatte, dass Arten und Pursah der Heilige Geist waren; um zu kommunizieren, hatte er in ihnen Form angenommen. Denn ohne, dass der Heilige Geist Form annimmt, könnten wir ihn nicht hören und würden für immer in dieser Illusion feststecken. Für gewöhnlich zeigt sich der Heilige Geist in Form von Gedanken, die uns plötzlich in den Sinn kommen. Ein Gedanke ist für ihn eine Form. Je nach Fall nimmt der Heilige Geist unterschiedliche Formen an. Das hängt davon ab, was für die Person, mit der kommuniziert werden soll, am besten ist. Aus diesem Grund sollten wir unsere Erfahrungen nicht mit denen anderer Menschen vergleichen. Der Heilige Geist weiß, was das Beste für uns ist. Während ich darauf wartete, dass meine Lehrer auftauchten, konnte ich mich allerdings nicht darüber beklagen, dass in meinem Leben zu wenig los gewesen wäre. Ich hatte gerade ein Buch veröffentlicht, das auf unseren letzten Gesprächen basierte: Die Liebe vergisst niemanden. Eine der erstaunlichsten Entwicklungen war das wachsende Interesse am Kurs in Asien, denn unerwarteter Weise wurden meine Frau Cindy, die mittlerweile selbst eine tolle Lehrerin geworden ist, und ich nach Japan, Taiwan, Südkorea und - am erstaunlichsten - China eingeladen, um dort zu lehren. Eine Organisation in China hat uns sogar eingeladen, zwei Mal im Jahr zweiwöchige Touren zu machen und das über ganze fünf Jahre hinweg. Es war eine aufregende Aussicht, in ein so fernes Land zu reisen und zu sehen, wie sich der Kurs, der dort neu war, seinen Weg in den Geist der Menschen im Fernen Osten bahnte. Chiao Lin Cabanne, die Frau, die Ein Kurs in Wundern® in das traditionelle in Taiwan gesprochene Chinesisch übersetzt hat, hat den Kurs auch in das vereinfachte Chinesisch, das in China gesprochen wird, übersetzt. Es hat sie jedoch Jahre unermüdlicher Anstrengung gekostet, bis der Kurs auch in China selbst veröffentlicht wurde. Denn die kommunistische Partei hatte zuerst davon überzeugt werden müssen, dass der Kurs ihre Autorität nicht untergraben würde. Chiao Lin hat auch die Illusion des Universums in beide Versionen des Chinesischen übersetzt, und als der Kurs erst einmal für China freigegeben worden war, dauerte es nicht mehr lange, bis auch I.U., wie es gerne kurz genannt wird, dort erschien. Das war das perfekte Timing für mich. Neben Chiao Lin, die chinesische Amerikanerin ist, wurde ich dort der erste bekannte amerikanische Lehrer des Kurses. China hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Die kommunistische Partei hat den Kapitalismus zur Norm erhoben, weil sie hofft, so den sozialen Frieden aufrecht zu erhalten. Wie ich gehört hatte, war es ebenso einfach geworden, nach Shanghai zu reisen wie nach Tokio. Aber eines durfte man dort auf keinen Fall tun. Man durfte die Autorität der Partei nicht kritisieren oder gar in Frage stellen, das hätte sonst fatale Folgen gehabt. So wurde zum Beispiel nie über das Massaker gesprochen, das 1989 auf Tiananmen, dem 'Platz des Himmlischen Friedens', an demonstrierenden Studenten stattgefunden hatte, auch wenn mutige chinesische Studenten, die im Ausland Universitäten besuchten, offen darüber sprachen und versuchten, dieses Ereignis nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Den Menschen in China waren viele Internetbereiche nicht zugänglich. Seiten wie Google, Facebook, Twitter und YouTube waren nicht zugelassen, doch davon ließen sich viele Menschen nicht aufhalten. Sie besorgten sich Software, die die chinesische Zensur umging, indem sie den Eindruck erweckten, ihre Computer würden die Websites von einem anderen Land aus aufrufen. Tatsächlich kamen auf diese Art viele Menschen, vor allem Buddhisten und Psychotherapeuten, mit dem Kurs und meiner Arbeit in Kontakt, und waren von den neuen Lehren und deren Rückgriffen auf uralte Weisheit begeistert. Eine weitere Sache, die man in China nicht tun durfte, war, positiv über den Dalai-Lama zu sprechen. Auch wenn er keine Armee hatte, fürchtete die Partei seinen Einfluss und die mögliche Rückeroberung Tibets. Diese war, entgegen der Wünsche vieler Menschen im Westen, zwar eher unwahrscheinlich, aber das machte keinen Unterschied. Zu meinem Glück führten all diese exotischen Ränkespiele in China dazu, dass ich in dieses Land fahren und sehen durfte, wie der Kurs und der Heilige Geist hier ihre Wunder der Vergebung vollbrachten. Eine weitere überraschende Entwicklung, die seit dem letzten Treffen mit meinen Lehrern stattgefunden hatte, war, dass ich mich in ein kleines Kätzchen verliebt hatte. Ich war immer ein Hundemensch gewesen, hatte fünfzehn Jahre lang denselben Hund gehabt und mochte den Enthusiasmus von Hunden. Katzen fand ich immer ein bisschen spröde. Aber Cindy hatte ein entzückendes drei Monate altes Kätzchen im Internet gefunden, das ein Zuhause brauchte, und so machte ich mich mit ihr auf den Weg zu seiner Rettung. Es war eine sie, und wir nannten sie Luna. Sie entpuppte sich als wahre Freude. Sie ähnelte einem unglaublich niedlichen fliegenden Affen, war blitzgeschwind und unterhaltsam, konnte sich aber auch wie eine Prinzessin aufführen. Nachdem ich nun sowohl einen Hund als auch eine Katze gehabt hatte, konnte ich den Unterschied in ihrem Denken verstehen. Ein Hund denkt: Wow! Diese Menschen sind toll. Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich. Sie geben mir alles. Sie müssen Götter sein! Und die Katze denkt: Wow! Diese Menschen sind toll. Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich. Sie geben mir alles. Ich muss ein Gott sein! Während des Sommers leiteten Cindy und ich - wie fast jedes Jahr - ein Retreat auf Hawaii. Als wir eines Abends in unser Zimmer zurückgingen, wurde uns eine der ungewöhnlichsten Erfahrungen unseres Lebens zuteil. Wir schauten zum Himmel und bemerkten plötzlich zwischen den Wolken zwei halbrunde Objekte. Es sah aus, als seien es zwei Hälften eines Ringes, nur waren sie voneinander getrennt. Sie schwebten nicht sehr weit oben, vielleicht dreihundert Meter hoch. Durch...