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Details

ISBN/EAN: 978-3-932338-69-4
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Herausgeber:
Jerneja Jezernik
Auflage:
2. Auflage 2021
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
320 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 21.5 x 12.8 cm

Hersteller:
Aviva Verlag
info@aviva-verlag.de
Emdener Str.33
DE 10551 Berlin


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20,00 €

Nicht lieferbar

Beschreibung

Wie wird aus dem mit einer halbseitigen Lähmung geborenen Kind, das laut Aussage der Ärzte sein Leben lang geistig behindert bleiben sollte, eine wagemutige und idealistische Pionierin? 1930/31, auf der Höhe ihres Schriftstellerinnenruhms, schreibt Alma M. Karlin eine Autobiografie voller Witz und (Selbst-) Ironie über die ersten dreißig Jahre ihres Lebens ­- zugleich eine kühne, humorvolle und kritische Betrachtung des beginnenden 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. 2010 ins Slowenische übersetzt, erscheint Karlins Autobiografie "Ein Mensch wird" erstmals im deutschen Original, herausgegeben und mit einem Nachwort der Karlin-Biografin Jerneja Jezernik.

Über Alma M Karlin

1889 kommt Alma Maximiliana Karlin in Cilli/Celje im damaligen Österreich-Ungarn halbseitig gelähmt und laut ärztlicher Prognosen mit geringer Lebenserwartung zur Welt. 1908 geht sie nach London, wo sie ihren Lebensunterhalt mit Übersetzungen und Privatstunden verdient. Nebenbei legt sie Prufungen in Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch ab und lernt Sanskrit, Chinesisch und Japanisch. 1914 muss sie London wegen des Ersten Weltkriegs verlassen und lebt daraufhin in Norwegen und Schweden. 1919 bricht sie schließlich zu ihrer Weltreise auf und kehrt erst Ende der 1920er-Jahre nach Celje zuruck. Als Jugoslawien von den Deutschen besetzt wird, wird sie sofort inhaftiert. Nach ihrer Entlassung schließt sie sich dem slowenischen Widerstand an. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist sie als deutschsprachige Schriftstellerin in Jugoslawien verpönt und gerät in Vergessenheit. Bis zu ihrem Tod 1950 lebt sie mit Thea Schreiber-Gammelin in der Nähe von Celje. Erst seit der Unabhängigkeit Sloweniens 1991 wird sie allmählich wiederentdeckt.