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Details

ISBN/EAN: 978-3-95510-369-9
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
250 S.
Format (T/L/B):
2.3 x 20.5 x 12.4 cm

Hersteller:
Osburg Verlag GmbH
w.osburg@osburgverlag.de
Heimhuder Straße 81
DE 20148 Hamburg


Weitere Details arrow_forward_ios
24,00 €

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Beschreibung

Von der Sehnsucht nach Freiheit Das Thema der Flucht aus der DDR war für manche immer präsent - oft nur latent, manchmal von großer Dringlichkeit. Der Autor ist ein intimer Kenner der Westberliner Fluchthelferszene in den 70er- und 80er-Jahren. Eckel erzählt von misslungenen und nur scheinbar gelungenen Fluchten, bei denen sich das System gnadenlos an den Zurückgebliebenen rächte. Mit einem Vorwort von Alexandra Hildebrandt, der Leiterin des Berliner Mauermuseums am Checkpoint Charlie So sehr sie ihn suchen, sie finden ihn nicht, ihren Frieden. Ihr persönliches Umfeld ist derart von gescheiterten und gelungenen Fluchten belastet, dass die staatlichen Organe auch ihnen misstrauen. Zu schwer wiegt der Umstand, dass Thorsten Wehrdienstverweigerer ist und der Bruder seiner Frau Kathrin bei dem Versuch, mit Hilfe aus Westberlin die Mauer zu überwinden, erschossen wurde. Schon die erste Liebesnacht, die Kathrin und Thorsten während eines Ernteeinsatzes mit­einander erleben, steht unter keinem guten Stern. Ihre eigene Flucht ist zunächst nur eine innere. Sie leben zurückgezogen und versuchen, unter dem Radar der allgegenwärtigen Aufpasser zu bleiben. Heimlich treffen sie sich mit Gleichgesinnten, mit denen zusammen sie Fluchtpläne entwerfen. Gleichzeitig hoffen sie, durch Thorstens Vater geschützt zu sein, einen Ingenieur, der für seine Leistungen bei der Errichtung des Fernsehturms in Berlin vom Staat ausgezeichnet wurde. Sie wagen sogar, eine Familie zu gründen, entziehen ihre Kinder Paula und Peter jedoch dem sozialistischen Erziehungssystem. Aber die Schlinge um sie herum ist ausgelegt. Thorsten hält dem Druck nicht mehr stand und flieht nach Westberlin. Nun zieht sich die Schlinge um die kleine Familie vollends zu. Paula und Peter werden in ein Erziehungsheim eingewiesen. So ist auch der zweite Teil ihres gemeinsamen Planes, dass die Kinder und Kathrin von westdeutschen Behörden freigekauft werden, zum Scheitern verurteilt. Der Versuch, Paula und Peter aus dem Heim zu befreien, misslingt dramatisch.