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Details
ISBN/EAN: 978-3-944304-14-4
Weitere Details
Erschienen am:
18.03.2016
18.03.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
151 Min., 2 CDs
151 Min., 2 CDs
Format (T/L/B):
1.2 x 14 x 12.5 cm
1.2 x 14 x 12.5 cm
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Leseprobe
Vorwort von Volker Pispers: 13 Jahre lang habe ich unter dem Titel. bis neulich ein ständig weiterentwickeltes und sich veränderndes Programm gespielt. Sieben Versionen liegen als CD vor. Am 8.12.2015 war die endgültig letzte Vorstellung und in der Hand halten Sie die Aufnahme von diesem letzten Abend. Jahrelang habe ich wie viele andere die Wahrscheinlichkeit einer großen Flüchtlingswelle nach Europa thematisiert. Trotzdem ist es den Flüchtlingen gelungen, die Regierenden zu überraschen. Eine Passage im Programm lautet schon lange: Festung Europa heißt: Wir bauen eine neue Mauer. Wenn wir die Mauer gebaut haben, werden wir sie verteidigen müssen. Dann schießen wir eines Tages auf diejenigen, die rein wollen, nicht mehr auf die, die raus wollen. Hoffentlich können wir die alten Mauerschützen schnell genug umschulen. Dann wird sich herausstellen, dass Honnecker moralisch gesehen nur von der falschen Seite geschossen hat. Inzwischen haben die Geistesgrößen in der AFD und bei Pegida die Diskussion über den Schießbefehl aufgenommen. Schön zu sehen, dass ausgerechnet diejenigen mehr Mut zum Handeln fordern, die zu feige sind, sich offen zur NPD zu bekennen. Vermutlich wollen jene, die fortwährend beschwören: Ich bin kein Nazi, aber. eigentlich sagen: aber ich wäre ein ganz guter. Während die Braunhirne vor übertriebener Willkommenskultur der Gutmenschen warnen, gehören gewalttätige Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte längst zum deutschen Alltag. Man gewöhnt sich halt an alles. Übrigens: Wer ernsthaft glaubt, mit Zitaten aus meinen Texten ließen sich die zum Teil menschenverachtenden Ansichten von AFD, Pegida oder NPD untermauern, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Und dass wir Deutschen kein Monopol auf engstirnigen Nationalismus besitzen, beweisen derzeit unsere europäischen Nachbarn. Bis neulich, Volker Pispers