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Details
ISBN/EAN: 978-3-8353-6156-0
Einband: Paperback
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
16.09.2026
16.09.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
250 S.
250 S.
Format (T/L/B):
2 x 21 x 13 cm
2 x 21 x 13 cm
Hersteller:
Wallstein Verlag GmbH
info@wallstein-verlag.de
Geiststr. 11
DE 37073 Göttingen
Wallstein Verlag GmbH
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Geiststr. 11
DE 37073 Göttingen
Weitere Details
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Beschreibung
Nora Eckert zeigt, wie der von trans*Menschen geführte Kampf um rechtliche und soziale Anerkennung in die deutsche Gesellschaftsgeschichte eingeschrieben ist. Obwohl die Geschlechterfrage von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung ist, ist die Erforschung von trans*Themen nach wie vor unterrepräsentiert. Nora Eckert versteht ihr Buch als eine trans*Bewegungs- und Emanzipationsgeschichte Deutschlands ab 1945 bis heute. Die Autorin schließt damit eine bedeutende Lücke in der deutschen Gesellschaftsgeschichte. Im Verlauf der Geschichte bilden sich soziale Prozesse ab, in denen Erzählungen ein wesentlicher Bestandteil sind und die im Fall von trans* endlich zu ihrem Recht kommen sollen. Die Autorin beschreibt, wie aus privaten Netzwerkbildungen allmählich Selbsthilfestrukturen entstehen, die sich zu der trans*Community, wie wir sie heute kennen, weiterentwickeln. Mit den wachsenden Strukturen ging auch eine Politisierung einher. Sie bestand und besteht nach wie vor in der Forderung nach voller rechtlicher und sozialer Anerkennung von trans*. Die Einbettung von trans*Rechten in den Menschenrechtsdiskurs sieht Nora Eckert dabei als einen entscheidenden Schritt, der sich auch in der Verfassungsrechtsprechung seit 1978 mit Blick auf trans* und ihre Folgen für die Gesetzgebung niederschlug. 2024 trat ein Selbstbestimmungsgesetz in Kraft, das von der Geschlechtsmündigkeit des Menschen ausgeht. Mit Blick auf den Rechtspopulismus bleibt die geschlechtliche Selbstbestimmung indes ein Verteidigungsfall und zugleich die Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft.