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Details

ISBN/EAN: 978-8-02-839121-8
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
284 S.
Format (T/L/B):
1.6 x 22.9 x 15.2 cm

Hersteller:
Copycat s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Schnirchova 662/22, Holesovice
CZ 170 00 Prague


Weitere Details arrow_forward_ios

Monadologie

Einfache Substanzen, prästabilierte Harmonie und die beste aller möglichen Welten in der frühneuzeitlichen Metaphysik

16,50 €

Lieferbar innerhalb 2 - 3 Tagen

Beschreibung

Die Monadologie, 1714 verfasst und postum veröffentlicht, bietet in gedrängter, aphoristisch gegliederter Form eine der kühnsten metaphysischen Architekturen der Neuzeit. Leibniz entfaltet die Lehre von den Monaden: einfachen, immateriellen Substanzen, deren innere Vorstellungen die Welt spiegeln, ohne kausal aufeinander einzuwirken. Prästabilierte Harmonie, Kontinuität, Individualität und die berühmte Idee der besten aller möglichen Welten verbinden scholastische Tradition, cartesische Problemstellung und frühaufklärerischen Rationalismus zu einem außergewöhnlich dichten System. Gottfried Wilhelm Leibniz, Philosoph, Mathematiker, Jurist, Historiker und Diplomat, schrieb aus einer intellektuellen Position heraus, die Universalwissenschaft und religiöse Versöhnung anstrebte. Seine Arbeiten zur Infinitesimalrechnung, Logik und Naturphilosophie prägen die Monadologie ebenso wie sein Bemühen, Mechanik, Theologie und Freiheit miteinander zu vermitteln. Das Werk erscheint daher als Summe jahrzehntelanger Reflexion über Substanz, Erkenntnis, Gott und Ordnung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Ursprung moderner Metaphysik verstehen wollen. Trotz seiner Kürze verlangt es genaue Lektüre, belohnt aber mit einem außerordentlichen Blick auf Wirklichkeit, Bewusstsein und Vernunft. Wer Kant, Hegel oder die analytische Ontologie begreifen möchte, findet hier einen unverzichtbaren Ausgangspunkt.