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Leitfaden für die Lebensweise eines Bodhisattva

Wie man ein sinnvolles und selbstloses Leben genießt

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783908543206
Sprache: Deutsch
Umfang: 288 S., 10 s/w Illustr.
Format (T/L/B): 1.7 x 21.5 x 12.4 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Dieses berühmte und beliebte Gedicht für das tägliche Leben inspirierte viele Generationen von Buddhisten und Nichtbuddhisten, seit es im 8. Jahrhundert n. Chr. erstmalig von Shantideva verfasst wurde. Diese neue Übersetzung unter Anleitung des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche vermittelt die große Klarheit und poetische Schönheit des Urtextes, wobei seine ganze Kraft und spirituelle Einsicht gewahrt bleiben. Die Verse langsam zu lesen und dabei über ihre Bedeutung nachzudenken, hat eine ungemein befreiende Wirkung auf den Geist. Das Gedicht ruft besondere positive Geisteszustände hervor, führt uns von Leid und Streit zu Glück und Frieden und bringt uns schrittweise dem vollständigen buddhistischen Mahayanapfad zur Erleuchtung näher.

Leseprobe

Aus dem 1. Kapitel: Ein Erklärung des Nutzens von Bodhichitta (21) Wenn allein schon der Gedanke, Die Kopfschmerzen anderer lindern zu wollen, Eine hilfreiche Absicht ist, Die grenzenlose Verdienste zur Folge hat, (22) Was gilt dann für den Wunsch, Das unermessliche Elend Jedes einzelnen Lebewesens zu vertreiben Und sie alle zu zahllosen guten Eigenschaften zu führen? (23) Hat unser Vater oder unsere Mutter Eine hilfreiche Absicht wie diese? Haben die Götter oder Weisen sie? Oder sogar Brahma selbst? (24) Wenn diese Lebewesen, bevor sie Bodhichitta erzeugen, Nicht einmal für ihr eigenes Wohl Von solch einem Geist träumen, Wie können sie ihn zum Wohle anderer erzeugen? (25) Dieser Geist, den Lebewesen von Nutzen zu sein, Der in anderen nicht einmal zu ihrem eigenen Wohle entsteht, Ist ein außergewöhnliches Juwel eines Geistes, Dessen Geburt ein Wunder ohnegleichen ist. (26) Wie können wir je die Vorteile Dieses Juwels eines Geistes ermessen, Die Quelle der Freude für alle Lebewesen Und die Heilung all ihrer Leiden? (27) Wenn die bloße Absicht, anderen zu helfen, Verdienstvoller ist als den Buddhas Gaben darzubringen, Was gilt dann für das tatsächliche Streben Nach dem Glück eines jeden einzelnen Lebewesens? (28) Obwohl die Lebewesen sich wünschen, frei von Leiden zu sein, Laufen sie geradewegs auf die Ursachen des Leidens zu. Und obwohl sie sich Glück wünschen, Zerstören sie es aus Unwissenheit, als wäre es ein Feind. (29) Wer ohne Glück Und von viel Leiden geplagt ist, Dem bringt Bodhichitta grenzenlose Freude, Zerstört all sein Leiden (30) Und vertreibt sogar seine Verwirrung. Wo gibt es eine Tugend, die dieser gleicht? Wo gibt es überhaupt solch einen Freund? Wo gibt es Verdienste wie diese? (31) Wenn selbst jemand, der eine Güte erwidert, Es wert ist, dafür gelobt zu werden, Was gilt dann erst für den Bodhisattva, der andern hilft, Ungeachtet dessen, ob sie ihm helfen oder nicht?