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Das Ende des Tunnels

Posttraumatische Belastungsstörungen erkennen und überwinden, Die OGE-Methode

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783863744939
Sprache: Deutsch
Umfang: 190 S.
Format (T/L/B): 1.7 x 21.5 x 13.5 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Sie wird ignoriert, unterschätzt, häufig nicht erkannt: die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Dabei gibt es eine hohe Zahl Betroffener: Nicht nur Soldaten oder Flüchtlinge, auch "normale" Menschen wie Polizisten, Feuerwehrleute, Unfall-, Missbrauchs- oder Verbrechensopfer, Pflegepersonal, Ärzte und Katastrophenhelfer leiden oft nach extrem belastenden Erlebnissen noch jahrelang unter wiederkehrenden Erinnerungen sowie ohnmächtigen Gefühlen der Hilflosigkeit und des Kontrollverlusts. Dr. med. Daniel Dufour, Entwickler der OGE-Methode, hat als Kriegsarzt PTBS am eigenen Leib erfahren und weiß: Deren Hauptursache besteht darin, dass das Trauma nicht angemessen und zeitnah therapiert wird! Konventionelle Behandlungsmethoden machen das Gehirn für die Erkrankung verantwortlich. Doch das eigentliche Problem liegt in der Unterdrückung der belastenden Emotionen, die während des traumatischen Ereignisses durchlebt wurden; diese Verdrängung blockiert die Lebensenergie und führt zu ernsthaften Sekundärerkrankungen. Mithilfe der OGE-Methode können Betroffene hingegen ihre leidvollen Gefühle für sich ausleben und heilsame Energien freisetzen. Wird OGE schon kurz nach Auftreten des Traumas angewandt, kann die Methode zahlreiche Auswirkungen der Posttraumatischen Belastungsstörung und drohende Folgeerkrankungen verhindern. Durch den ganzheitlichen Ansatz wird es für Betroffene möglich, ohne Medikamente auszukommen, ihre Autonomie wiederzugewinnen und ein erfülltes Leben auch nach einem einschneidenden Erlebnis - welcher Art auch immer - zu führen. * Wer kann von einer PTBS betroffen sein? - Fallbeispiele aus der Praxis * Wie wird die PTBS behandelt? - Symptome, Ursachen und Therapien * Wie lässt sich die PTBS überwinden? - OGE-Methode zur Vorbeugung und Heilung

Autorenportrait

Dr. med. Daniel Dufour (geb. 1951) wirkte nach seinem Medizinstudium in Genf unter anderem als Chirurg in Entwicklungsländern und als Abgesandter und Koordinator für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Kriegsgebieten. Da er aufgrund seiner Erlebnisse selbst von einer PTBS betroffen war, suchte er nach einem neuen Weg, Ängste und Blockaden zu lösen und den wesentlichen Kern des Individuums zu finden. Seit 1988 leitet er die "Clinique Vitamed" in Genf und vertritt in der Praxis einen ganzheitlichen Ansatz, demzufolge nicht die Symptome, sondern die tieferen Ursachen einer Krankheit behandelt werden. Dr. Dufour entwickelte 1997 die "OGE"-Methode und tritt als Ausbilder und Referent bei OGE-Seminaren in Europa und Kanada auf. Von ihm in deutscher Sprache erschienen sind die Bücher "Das verlassene Kind", "Die Heilkraft innerer Krisen", "Liebeskrisen" und "Wut ist gut!".

Leseprobe

((Auszug aus dem Kapitel "Zwei Konzepte des Phänomens Krankheit")) KRANKHEIT ALS "NACHRICHT" Es gibt auch eine andere Auffassung von Krankheit - man kann diese nämlich auch als eine Nachricht des Körpers verstehen. Was ist die Ursache dieser Krankheit? Wo liegt die Quelle, die zwangsläufig vor der Deregulierung kommt? Befreien wir uns von dem bleiernen Mantel, den das materialistische Dogma uns vor einem Jahrhundert übergestülpt hat. Wenden wir uns der Quantentheorie zu, die uns neben anderen brillanten Entdeckungen der letzten Zeit lehrt, dass unser Gehirn nicht mehr und nicht weniger als ein Sender/Empfänger ist. Oder wir konzentrieren uns auf den Körper in seiner Ganzheit, diesen Körper, dessen Teile immer auch ein Abbild des Ganzen sind, und der folglich zu Handlungen fähig ist, ohne dass diese vom Gehirn gesteuert werden müssen. Wir können genauso gut von der Tatsache ausgehen, dass unsere Emotionen - im Gegensatz zu dem, was man uns erfolglos seit Jahrzehnten zu beweisen versucht - zwangsweise Einfluss auf unseren Körper nehmen. Anders gesagt, das Immaterielle kann das Materielle erschaffen. Natürlich setzt das voraus, dass man neugierig, offen und bereit ist, alte Postulate zu entstauben, die von der materialistischen Strömung aufgestellt wurden. Zur Erinnerung: Ein Postulat ist nichts anderes als ein Prinzip, das wissenschaftlich nicht bewiesen ist, das bestimmte Leute aber für legitim halten. Ich pflege zu sagen, dass ein Mensch, der leidet, ein Mensch ist, der seine Autonomie verloren hat. Das bedeutet, dass er aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage ist, selbst und für sich zu ermessen, was das Beste für ihn ist. Da er körperlich wie geistig geschwächt ist, benötigt er Hilfe. Seine Genesung geht zwangsweise mit einer Rückkehr zur Autonomie einher. Die Krankheit und die Symptome, von denen ein Erkrankter betroffen ist, stellen keine Strafe dar, sondern sind eine Nachricht, die sein Körper - der sein bester Freund ist - ihm zukommen lässt, um ihn zu warnen und seine Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass er etwas "falsch" macht, dass er sich nicht respektiert. Es geht für den Erkrankten nicht darum, "gegen" diese Nachricht anzukämpfen; viel besser ist es, dass man versucht zu verstehen, was sich dahinter verbirgt, und anschließend zu korrigieren, was man "falsch" macht. (.) Nicht gegen die Krankheit ankämpfen, sondern für sich kämpfen! Bei diesem Ansatz ist es der Patient und nicht der Therapeut, der im Zentrum des Vorgehens steht. Letzterer hilft mit seinem Wissen und seiner Zugewandtheit dem Patienten dabei zu verstehen, was sein Körper ihm durch das Erkranken zu sagen versucht. Nur der Patient kann sich heilen, denn er allein hält den Schlüssel zu seiner Genesung in Händen. Der Therapeut kann dem Patienten dabei helfen, die Missstände abzustellen oder Dinge, die nicht rund laufen zu verändern. Sein Wissen ist nützlich, denn es ermöglicht dem Patienten, auch die Punkte zu berücksichtigen, auf die er von sich aus nicht achtet. Dieser begleitende Ansatz hat ein simples und eindeutiges Ziel: Er soll dem Patienten ermöglichen, sich zu entwickeln und sich besser kennenzulernen, um nicht mehr zu leiden, um wieder Vertrauen in den Menschen zu erlangen, der er ist, kurz, um sich immer mehr zu respektieren und folglich auch mehr zu lieben. (.)

Schlagzeile

Der PTBS-Schlüssel - Weg aus der Dunkelheit