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Vorlesung über Die gesamte Philosophie oder die Lehre vom Wesen der Welt und dem menschlichen Geiste, Bde. 1-4 (Set)

4 Tle, Philosophische Bibliothek 701-704

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783787342419
Sprache: Deutsch
Umfang: 1699 S.
Format (T/L/B): 8 x 19 x 12.5 cm
Auflage: 1. Auflage 2022
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Vollständig neu erarbeitete Studienausgabe von Schopenhauers Berliner Vorlesungen über 'Die gesamte Philosophie'. Die Vorlesungsmanuskripte bieten eine vielfach erweiterte Variante seines Hauptwerks 'Die Welt als Wille und Vorstellung' und gestatten durch ihre didaktisch verbesserte Darstellung einen erleichterten Einstieg in sein Werk. Schopenhauers Philosophie lässt sich als eine Morphologie von Erkenntnisformen lesen: In jedem der vier Teile der 'Vorlesung über Die gesamte Philosophie' bzw. der vier Bücher der 'Welt als Wille und Vorstellung' nimmt eine spezifische Erkenntnisform eine zentrale Funktion zur Charakterisierung der jeweils präsentierten Perspektive ein. Diese Erkenntnisformen sind dabei mit unterschiedlichen Bereichen wie der (Natur-)Wissenschaft (Bd. 1: korrelative Form der Erkenntnis), der Metaphysik (Bd. 2: analogische Form), der Kunst (Bd. 3: kontemplative Form) und der Moral (Bd. 4: Mitleid als Erkenntnisform) verknüpft. Für das Verständnis der Philosophie Schopenhauers - auch ihrer Genese - sind die Manuskripte zu den Vorlesungen vom Sommer 1820 nicht zu unterschätzen. Sie lehnen sich zwar inhaltlich und strukturell eng an 'Die Welt als Wille und Vorstellung' an, aber Schopenhauer formuliert zahlreiche Zusätze und Appendices, die das Vorlesungsmanuskript gegenüber der 'Welt als Wille und Vorstellung' entscheidend erweitern. Für die Neuausgabe seiner Vorlesungen wurden die Manuskripte ganz neu transkribiert. Bezogen auf den letzten Überarbeitungsstand Schopenhauers liegt damit erstmals ein vollständiger Text vor, der hier lesefreundlich präsentiert wird.

Autorenportrait

Arthur Schopenhauer (1788-1860) entwickelte eine Philosophie, die zeitgenössische Annahmen der Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik richtungsweisend und vorgreifend mit empiristischen, hermeneutischen und phänomenologischen Elementen verbindet. Sein Denken wirkt weit über die Philosophie hinaus in Literatur, Musik und Bildender Kunst.